Chloridazon im Grundwasser?
Anfrage für den ALUBA am 08.03.07
Sehr geehrter Herr Lind, sehr geehrte Damen und Herren,
Vorbemerkung
In Bayern und Baden-Würtenberg wurden im Grund- und Trinkwasser erhebliche Belastungen mit Chloridazon und insbesondere seinem Abbauprodukt Chloridazon-Desphenyl festgestellt. Aus Baden-Württemberg wurde in einer Grundwassermessstelle eine Überschreitung des Grenzwerts für Chloridazon um 80% festgesellt (mit 1,8 Mikrogramm). Beim Chloridazon-Despenyl wurden bei 135 Untersuchungen nach der Trinkwasserverodnung bei 40 Proben Werte von über 0,1 Mikrigramm bis zu 10,4 Mikrogramm gemessen, Werte über 5,1 Mikrogramm wurden dabei allerdings nur außerhalb der öffentlichen Trinkwasserversorgung festgestellt. Ob Chloridazon-Despenyl als wesentlicher Metabolit des Chloridazon einzustufen ist und insofern auch hier der Grenzwert von 0,1 Mikrogramm gilt ist unseres Wissens noch nicht geklärt.
Anfrage
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Liegen im Bereich des Kreises Recklinghausen, bzw. seines Trinkwasservorgungsgebiets Meßerergebisse auf Chloridazon bzw. Chloridazon-Desphenyl vor?
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Welche Ergebnisse brachten diese Untersuchungen?
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Sind entsprechende Untersuchungen zusätzlich oder erstmalig geplant?
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Salje
