Belastung durch Zinkhütte Datteln
Keine Belastungen durch Ruhrzink im Castrop-Rauxeler Norden.
Seit Jahren sind Belastungen, die von der Ruhr-Zink GmbH ausgehen bzw. ausgingen, bekannt.
Auf Druck der Grünen-Kreistagsfraktion in Recklinghausen erfolgte eine eingehende Untersuchung des Umlandes, um
mögliche Belastungen darstellen und Maßnahmen ergreifen zu können.
Wie Bert Wagener, Mitglied des Kreis-Umweltausschusses und hiesiger Stadtverbandssprecher, aufzeigt,
wurden im Weizenstroh Cadmium-Grenzwerte für Futtermittel überschritten.
Aufgrund dieser Erkenntnisse soll umgehend gehandelt werden. Insbesondere bietet sich eine Kalkung der Böden an,
da so die Minimierung der Schadstoffbelastung in oberflächennahen Bereichen gesenkt werden kann.
Da die Schwermetalle allerdings nicht ‘verschwinden’ dürften diese in tiefere Bodenlagen gelangen.
Laut Aussage des Vestischen Umweltzentrums ist jedoch eine Belastung des Grundwassers ausgeschlossen.
Festzustellen ist an dieser Stelle, dass durch Grüne Initiative:
- Mögliche Belastungen erkannt wurden und somit
- Zielgerichtete Interventionen eingeleitet werden
Ferner wurde festgestellt, dass sich die Belastungen, die vorwiegend aus vergangenen Jahrzehnten, in denen kaum
Umweltauflagen gegolten haben, stammen und sich auf einen engen Bereich entlang der Hauptwindrichtung beschränken.
Eine Gefährdung und Belastung des Castrop- Rauxeler Nordens ist somit ausgeschlossen. BW
